Swimrun

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Kennst Du eigentlich schon Swimrun?

Es gibt so einige Sportarten, die in den letzten Jahren neu entstanden sind. Slacklining, Discgolf oder Geocaching sind durch ihre Außergewöhnlichkeit mittlerweile auch in Deutschland beliebt und vielen in der Funsportszene ein Begriff. Mit diesen eher auf Freizeitspaß ausgelegten Sportarten hat der Swimrun allerdings weniger zu tun. Der sehr spezielle Wettkampf aus Skandinavien liegt zwar ebenso im Trend, wie viele Funsportarten, gehört allerdings zu den härtesten Disziplinen der Welt und verlangt Sportlern und Sportmaterial so einiges ab.

Swimrun

Der Ursprung des Swimrun-Sports

Wie schon viele neue Ideen entstand auch die vom Swimrun in einer Bar. Vier Schweden saßen an einem Abend in einer Kneipe zusammen und wetteten, welches Zweierteam es zuerst von Sandhamn, einem Dorf in der Inselwelt des Schärengartens vor Stockholm, nach Utö, einer 75 km entfernten Insel, schafft. Der Swimrun war geboren.

Der Name des Sports beschreibt recht gut, worum es eigentlich geht: Da das Ursprungsterrain, der Schärengarten, zum größten Teil aus nahe beieinander liegenden Archipelen besteht, muss man ca. 20 % der gesamten Strecke schwimmend zurücklegen. Schuhe und Neopren werden dabei nie abgelegt, sondern durchgehend getragen; der Zeitverlust wäre einfach viel zu groß und könnte ein Team den Sieg kosten.

Mittlerweile gibt es Swimrun-Ableger auch in anderen Teilen der Welt, so zum Beispiel in Südeuropa, der Schweiz und in Großbritannien. Trotz des anderen Terrains wird auch dort aus Sicherheitsgründen und zur Kontrolle immer in Zweierteams gelaufen und geschwommen.

Die Weltmeisterschaft Ötillö

Seit 2006 hat der Swimrun nun seine eigene Weltmeisterschaft. Ungleich anderer globaler Wettkämpfe, die an immer neuen Orten ausgetragen werden, geht das Ötillö zurück zu seinen Wurzeln und findet jährlich auf der Strecke von Sandhamn nach Utö statt. Das bedeutet für die Teilnehmer 65 km Laufen und 15 km Schwimmen, eine echte Kraft- und Willensprobe für Jeden.

Um sich die Strapazen zu erleichtern, benutzen viele Sportler Hilfsmittel und präparierte Ausrüstungsgegenstände wie Auftriebshilfen, Flossen und angebohrte Schuhe. Während so etwas in anderen Sportarten zur Disqualifikation führen würde, ist es beim Swimrun absolut erlaubt. In den Anfangsjahren dachte man, dass die Distanzen unmöglich an einem Tag zurückgelegt werden könnten und erlaubte die Verwendung bis heute.

Tipp: Der jeweilige Nutzen der Hilfsmittel ist immer fragwürdig, denn manche helfen zwar beim Schwimmen, aber behindern beim Laufen. Bei CAMPZ findest Du dafür Zubehör, das Dir wirklich beim Swimrun hilft.

Die passende Ausrüstung

Wie bei allen Sportarten unter extremen Bedingungen ist die Ausrüstung auch hier das A und O. Je nach den jeweiligen Bedürfnissen sollte man folgende Ausstattung besitzen:

  • gut geeignete Laufschuhe
  • einen kurz geschnittenen Neoprenanzug
  • einen Pullbuoy oder Pullkick
  • Rettungsbojen
  • Uhren und Kompass

Feste und dennoch leichte Schuhe

Vor allem die Schuhe stehen bei der Swimrun-Ausrüstung im besonderen Fokus, da sie, wie auch der Neoprenanzug, durchgängig getragen werden. Für das Laufen auf 60 km Strecke sind sie essentiell. Ein gutes Profil empfiehlt sich immer, da sich, egal, ob in Schweden oder Griechenland, die kleinen abgelegenen Inseln oft noch im ursprünglichen und unwegsamen Zustand befinden. Mit flachen Sohlen erhöht sich in so einem Gelände auch die Gefahr des Aus- oder Abrutschens, ein Risiko, das jeden Swimrun-Wettkampf schnell beenden kann.

Auch beim Ein- und Ausstieg aus dem Wasser ist man mit einem guten Sohlenprofil klar im Vorteil. Oft besteht die Uferzone nur aus einigen algenbewachsenen Felsen, die man erst einmal überwinden muss.

Weil klassische Laufschuhe eher wasserundurchlässig sind, sollte man darauf achten, dass das Wunschmodell aus durchlässigem Stoff besteht oder kleine Löcher aufweist. Sollte das nicht der Fall sein, staut sich darin das Wasser. Damit der Swimrun-Schuh beim Schwimmen so wenig wie möglich behindert, ist es auch wichtig, ein leichtes Modell zu wählen, das die Beine nicht unnötig schwerer macht.

Swimrun Even Engadin - CAMPZ

Der spezielle Anzug

Ein Ganzkörperneopren kann beim Laufen, aber auch auf der 15 km langen Schwimmstrecke, schnell an Knien und Ellbogen scheuern. Um solche zusätzlichen Belastungen präventiv zu vermeiden, sind Anzüge, die am Oberarm und Oberschenkel aufhören, klar im Vorteil. Die zusätzlichen freien Hautflächen sorgen für mehr Kühlung an Land und im Wasser, wodurch auch ein mögliches Überhitzen unter dem dicken Stoff verhindert wird.

Praktisches Zubehör

Obwohl zusätzliche Ausrüstung auch zusätzliches Gewicht bedeutet, haben viele Gadgets einen ungemein praktischen Nutzen für den Swimrun. Pullbuoy oder Pullkick sind kleine Auftriebshilfen für das Schwimmen, welche die zusätzliche Last durch Schuhe und Anzug kompensieren.

Ein Kompass oder eine Outdoor-Uhr sind mindestens genauso nützlich, auf der langen Strecke uneingeschränkt die Orientierung zu behalten. In jedem Fall sind gute Vorbereitung, funktionale Gadgets und eine praktische Ausrüstung die Garanten für einen erfolgreichen Swimrun.



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